schalenlose Kürbiskerne bio Steiermark

Kürbiskerne bio Steiermark

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Die tiefgrünen, schalenlosen Kürbiskerne sind nicht nur eine kulinarische Besonderheit der Steiermark. Sie gehören aufgrund Ihrer wertvollen Inhaltsstoffe zu den sogenannten Superfoods und finden auch in der Arzneimittelindustrie Verwendung. Bekannt sind die steirischen Kürbiskerne für ihr feines nussiges Aroma und ihr schönes Aussehen.

  • Beschreibung
  • Inhaltsstoffe

Herkunftsland

Österreich (Steiermark)

Allgemeines

Kürbiskerne im Überblick

 

✔ Kürbiskerne gehören aufgrund ihrer Vitalstoffdichte zu den sogenannten Superfoods

 

✔ Der Kürbiskern ist reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (über 80 %)

 

✔ Steirische Kürbiskerne sind eine besondere Züchtung, die sich durch nicht verholzte äußere Zellschichten auszeichnet

 

✔ Der steirische Kürbiskern findet auch in der Arzneimittelindustrie Verwendung

 

✔ Kürbiskerne sind besonders reich an Magnesium (285 mg/100g), Phospor (515 mg/100g) und Vitamin E (4mg/100g)

 

✔ Kürbiskerne sind außerdem wertvolle Selen-, Zink- und Eisenlieferanten

 

✔ Früher Arme-Leute-Essen, sind Kürbis und Kürbiskerne heute auch in der gehobenen Gastronomie beliebte Zutaten

 

Kürbiskerne im Detail

 

Vor allem der steirische Kürbiskern hat einiges an Vitalstoffen zu bieten. Er ist reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (über 80 %), an Vitamin B1, B2, B6, und an zahlreichen Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Selen und Zink.

 

 

Kürbiskerne in Zahlen

 

Kürbiskerne enthalten 4,9 mg/100g Eisen. Die empfohlene Tagesdosis für Eisen liegt bei 14 mg und die Mindestmenge bei 2,1 mg.

Das Spurenelement hat laut *EFSA  u.a. folgende Wirkungen.

 

Eisen

  • trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei
  • trägt zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper bei
  • trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
  • trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei
  • trägt zur normalen Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit von Kindern bei

 

Kürbiskerne enthalten 6,1 mg/100g Zink. Die empfohlene Tagesdosis für Zink liegt bei 10 mg und die Mindestmenge bei 1,5 mg.

Das Spurenelement  hat laut *EFSA  u.a. folgende Wirkungen:

 

Zink

  • trägt zur Erhaltung normaler Haut bei
  • trägt zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Haare bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei
  • trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
  • trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei
  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems (körperliche Abwehr) bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
  • trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei

 

Kürbiskerne enthalten 285 mg/100g Magnesium. Die empfohlene Tagesdosis für Magnesium liegt bei 375 mg und die Mindestmenge bei 56,25 mg.

Der Mineraltstoff hat laut *EFSA  u.a. folgende Wirkungen.

 

Magnesium

  • trägt zur normalen psychischen Funktion bei
  • trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
  • trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei

 

Kürbiskerne enthalten 515 mg/100g Phosphor. Die empfohlene Tagesdosis für Phosphor liegt bei 700 mg und die Mindestmenge bei 105 mg.

Der Mineraltstoff  hat laut *EFSA  folgende Wirkungen.

 

Phosphor

  • trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei
  • trägt zu einer normalen Funktion der Zellmembran bei

 

EFSA - Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit 

 

 

Bedeutung des Kürbiskerns in der Naturheilkunde

 

Kürbiskerne hatten schon früh eine besondere Bedeutung in der Naturheilkunde und werden häufig bei Prostata- und Blasenbescherden empfohlen. Auch die in der Medizin verwendeten Samen stammen vom schalenlos gewachsenen Steirischen Ölkürbis.

 

 

Der steirische Kürbiskern – eine besondere Züchtung

 

Der schalenlose gewachsene Kürbiskern ist eine speziell in der Steiermark kultivierte Sonderzucht. Er zeichnet sich durch seine nicht verholzten äußeren Zellschichten aus. Seit gut 100 Jahren werden diese Kürbiskerne von steirischen Landwirten angebaut.

 

Nach der Ernte werden die Kürbiskerne aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Mit reinem Trinkwasser werden sie gewaschen und schonend bei ca. 50 °C getrocknet.

 

Die schalenlosen dunkelgrünen Kürbiskerne aus der Steiermark  finden auch wegen Ihres feinen Geschmacks immer häufiger Verwendung in der gehobenen und vegetarischen Küche. Früher fand der Kürbis als Viehfutter und Arme-Leute-Essen Anwendung. Heute werden Kürbisse und Kürbiskerne sowohl in Spezialitäten-Restaurants als auch in vielen privaten Haushalten als feine Essenszutat geschätzt. 

 

 

Geschichtliches zum Kürbiskern

 

Der Kürbis gilt als größte Beere der Welt. Die große Frucht enthält viele Samen und schwammiges Fruchtfleisch. Bereits die Griechen und Römer kannten und schätzten den Kürbis. Sie nutzten damals jedoch nicht den gemeine Kürbis (Cucurbita pepo L.), sondern Verwandte, wie zum Beispiel Melonen und Flaschenkürbisse. Auch in China wurde über verschiedene Kürbisarten berichtet. Indianer behandelten mit seinem Fruchtfleisch Verletzungen und Brandwunden. Ebenso wurden Kürbiskerne (die sogenannten Pumpkin Seeds) schon früh bei der Behandlung von Bandwürmern eingesetzt.

 

In einem Schreiben der böhmisch-österreichischen Hofkanzlei aus dem Jahre 1773 kann man nachlesen, dass Kürbiskernöl "viel zu edel und kostbar" für die Küche sei und man stattdessen die Samen sorgfältig sammeln, trocknen "und in die Apotheken veräußern" sollte. Außer den Menschen in Österreich wollte davon jedoch lange Zeit kaum jemand etwas wissen. Doch in den letzten Jahren etabliert sich das steirische Öl auch jenseits der Landesgrenzen als wertvolles Lebensmittel.

Herkunft und Verbreitung

Der gemeine Kürbis stammt wahrscheinlich vom texanischen Kürbis ab, den schon etwa vor 6000 bis 4000 v. Chr. die Indianer verzehrten und als Heilfrucht schätzten. Im Gefolge der Entdeckungsreisen von Kolumbus kam der Kürbis nach Europa, wo er bereits 50 Jahre später im "New Kreutterbuch" von Leonhard Fuchs erwähnt wurde. Doch noch bemerkenswerter war sein "Schlenker" in die Steiermark, wo man nicht unbedingt die Wachstumsbedingungen für ein südamerikanisches Gewächs vermuten würde. Die dortigen Bauern hielten den Kürbis für ideales Viehfutter, sodass sie sich intensiv um seine Aufzucht bemühten. Ende des 19.Jahrhunderts entwickelten sie sogar eine eigene, eine steirische Sorte mit extrem dünnwandigen Samen, die man nicht mehr aufwendig schälen muss, um an ihr Öl zu kommen. Das steirische Kürbiskernöl konnte sich dadurch in den letzten Jahren zu einem österreichischen Exportschlager mausern.

 

Im Jahr 2002 wurden in Österreich bereits 18.000 ha Ölkürbis angebaut, davon allein 13.000 ha in der Steiermark. Pro Hektar werden zwischen 600 und 700 kg Kürbiskerne geerntet. Für diese Region stellt der Kürbis bereits wertmäßig 11% der pflanzlichen Produkte dar. Kürbiskerne im Wert von 16 Mill. Euro und ca. 2 Mio. Liter Kernöl werden in Österreich erzeugt. Während das dunkelgrüne bis schwarze Kürbiskernöl erst seit kurzem den Markt außerhalb seiner Urheimat erobert, sind Kürbiskerne zum Knabbern in unverarbeiteter Form oder veredelt mit Zucker oder Schokolade schon länger bekannt.

Verwendung

 

Steirische Kürbiskerne sind nicht nur willkommene Knabberei für Zwischendurch. Sie eignen sich auch hervorragend als Beigabe zu Salaten, Müsli, Backwaren, Knödeln, Nockerln, Panaden und vielem mehr. Probieren Sie auch Kürbiskerne im Pesto in Kombination mit Petersilie, Basilikum oder Rucola. Besonders zu empfehlen sind sie im Brot oder Brötchen. Geröstet und gesalzen sind sie ein beliebter Snack. Verwendung finden Kürbiskerne ebenfalls in der Arzneimittelindustrie. 

 

Hier ein paar leckere Kürbiskern-Rezepte

 

â–º Endiviensalat mit Kürbiskernen, Rosinen und Berberitzen

 

â–º Kürbissuppe mit Kürbiskernen

Zutaten 

Zutaten 

Kürbiskerne Steiermark bio, natur, schalenlos

 

Kann Spuren von Nüssen, Sesam, Erdnüssen, Mandeln, Milch, Soja und glutenhaltigem Getreide enthalten.

 

Kontrollstelle DE-ÖKO-003

 

Sonstige Inhaltsstoffe

Phytosterole, Linolensäure, Arginin

Nährwerte pro 100g

Energie (kcal)
541
Energie (kj)
2264
fett (g)
45
gesaettigte Fettsäuren (g)
9,4
Kohlenhydrate (g)
18
Zucker (g)
2
Eiweiß (g)
25
Salz (g)
0,003
Ballast (g)
8,8

Die wichtigsten Vitamine pro 100 g

Prov. A (µg)
225
Vitamin B1 (mg)
0,59
Vitamin B2 (mg)
0,04
Vitamin B6 (mg)
0,09
Vitamin C (mg)
-
Vitamin E (mg)
4

Die wichtigsten Mineralstoffe pro 100 g

Calcium (mg)
10
Eisen (mg)
4,9
Kalium (mg)
570
Magnesium (mg)
285
Natrium (mg)
30
Phospor (mg)
515
Zink (mg)
6,1

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