Mineralstoffe

Mineralstoffe sind anorganische Bestandteile des Organismus, die mit der Nahrung in anorganischer Form und in geringem Umfang auch organisch gebunden zugeführt werden. Sie erfüllen Funktionen als Bestandteil der Hartgewebe, sind für die Aufrechterhaltung elektrischer und osmotischer Gradienten, sowie des Wasserhaushalts mitverantwortlich und fungieren als Bestandteil bzw. Kofaktor von Enzymen.

Mineralstoffe sind anders als einige Vitamine, gegen die meisten Zubereitungsmethoden unempfindlich. Zum Beispiel können sie durch Hitze oder Luft nicht zerstört werden. Viele von ihnen können allerdings durch übermäßig langes Kochen in zu viel Wasser aus der Nahrung ausgelaugt werden und gehen so verloren, wenn das Kochwasser nicht verzehrt, sondern weggeschüttet wird.

Man teilt die Mineralstoffe im Körper entsprechend ihrer Konzentration  in Mengen- und Spurenelemente ein: Elemente mit einer höheren Konzentration als 50 mg pro kg Körpergewicht werden als Mengen- oder Makroelemente bezeichnet. Elemente mit weniger als 50 mg pro kg Körpergewicht heißen Spuren- oder Mikroelemente. Eine Ausnahme bildet hierbei Eisen, es zählt zwar zu den Spurenelementen, liegt jedoch mit ungefähr 60 mg pro kg Körpergewicht über der Definition.

aus:

  1. Ernährung in Prävention und Therapie (2003) von Leitzmann et. al
  2. Wikipedia