Wochenmarkt in Münster im Januar

Dienstag 29.01.2013

Das Wetter aktuell: Regen und 9°C, morgen 13°C. Vor einer Woche sah das noch ganz anders aus.

Dienstag 22.01.2013

Jalall klagt über Müdigkeit und Bauchweh. Gegen Abend werden die Beschwerden größer. Morgen ist wieder Markttag. Nassim und ich entscheiden, anstelle von Jalall auf den Markt zu fahren. Jalall fällt es in der Regel nicht schwer, um 3 h morgens auf zu stehen. Er genießt es regelrecht in den ruhigen Morgenstunden allein durch die Straßen zu fahren oder den Sternehimmel zu beobachten. Für Nassim und mich bedeutet das frühe Aufstehen und die Kälte eine ziemliche Überwindung. Aber wir nehmen unser Schicksal tapfer an und gehen um 22 h zu Bett.

Mittwoch, 2.45 h

Der Wecker klingelt penetrant. Nach einem unruhigen Schlaf überwinde ich mich aus dem Bett zu steigen und Tee zu kochen. Nassim darf noch eine halbe Stunde länger schlafen. Ich trinke derweil in Ruhe eine heiße Tasse Tee und esse einen kleinen nächtlichen Happen.

4.00 h 

Wir verlassen das Haus. Das Thermometer  zeigt nur -5° C an. Aber - wir haben uns dick eingepackt und trotzen der Kälte.

Auf gehts zum Lager nach Nienberge, um den Marktanhänger zu holen. Alles läuft wie am Schnürchen, bis wir vor unserem Lager mit dem Anhänger im Schnee stecken bleiben. Um 4.45 h müssen wir auf dem Markt sein. Dort läuft alles nach Plan. Jeder muss zu einer bestimmten Zeit an seinem Platz stehen, ansonsten ist der Platz mit anderen Anhängern zugestellt. So werde ich etwas nervös, als der Wagen sich mehr und mehr im Schnee festfährt. Nassim beruhigt mich: "Mama keine Panik, wir schaffen das." Wir greifen zur Schaufel und schaufeln uns warm. Noch ein Versuch und noch ein Versuch. - Endlich beim 3. Mal klappt es. Wir kommen vom Platz herunter und schaffen es auf die geräumte Straße. Von da ab gehts ohne Probleme Richtung Domplatz.

4.45 h

Wir rollen auf den Domplatz und erreichen auf die Minute genau unseren Standplatz. Julius, unser Standnachbar weist uns netterweise ein. Wir fegen die letzten Schneereste und den Splitt an die Seite und fangen an, den Stand auf zu bauen. Eine Zeit lang ist uns warm von der Bewegung. Aber um 7 h fangen wir an kalte Hände und Füße zu bekommen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schaffen wir es, das Gasöfchen anzustellen und uns wenigstens etwas die Hände zu wärmen.

8.00 h

Ina trifft ein und nach einem kurzen Schwätzchen löst sie mich ab.

Der Markt war recht ruhig. Einige schieben es auf die Baustelle und die Sperrung des Parkplatzes, die anderen auf die Kälte und die schlechten Straßenverhältnisse. Wie auch immer, einige hartgesottene Marktgänger schafften es dennoch zu uns und deckten sich mit Datteln, Feigen oder Walnüssen ein.

14.30

Der Markt ist zu Ende

15.30 h

Der Stand ist abgebaut und Nassim und ich fahren zufrieden zum Lager.

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