Unser Glücksklang im Schatten Domglocken

Unser Glücksklang schlägt sehr oft gemeinsam mit den Domglocken. Diese gewaltigen Glocken überstimmen unsere kleine Glocke natürlich um Längen, was der Bedeutung unserer Glocke jedoch keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, das gemeinsame Läuten hat noch eine gewaltigere Wirkung.

Eines der bedeutensten Geläute Westfalens

Unsere Domglocken blicken ebenfalls auf eine besondere Geschichte zurück. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts befand sich im Südturm des Paulusdomes nämlich eines der bedeutensten Geläute Westfalens. Dann kam der Krieg und eine der Glocken, die Marienglocke wurde zu Kriegszwecken beschlagnahmt. Zwei Monate vor Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Dom noch bombardiert und der Südturm brannte aus. Alle verbliebenen acht Glocken wurden zerstört. Ein großer Verlust war das, denn zwei von ihnen kamen sogar noch aus der Erbauungszeit des Doms im 13. Jahrhundert.

Einige verwertbare Metallreste der alten Glocken wurden für das neue Geläut eingeschmolzen, das 1956 aufgehängt wurde. Eine kostbare alte Glocke von 1526 kaufte das Domkapitel hinzu. Heute hängen im Südturm zehn Glocken.

 

Sanierung des Paulusdoms und seiner Glocken

Den Glockenstuhl baute man damals aus Stahl. 2011/12 wurde der Dom saniert (wir Marktleute erinnern uns nur zu gut an die riesige Baustelle) und im Zuge dessen wurde der stählerne Glockenstuhl durch einen neuen Glockenstuhl aus Eichenholz ersetzt. Warum? Die Tonlage der Glocken sei dann weicher und nicht mehr so metallisch, so wird es auf der Bistumsseite erklärt.

 

Die Glocken im Zuge der Digitalisierung

120 Dezibel erfüllen den Turm, wenn alle Glocken läuten. Genauso laut wie ein startender Düsenjet, so heißt es dort ebenfalls. Da kommt unsere Glocke natürlich gar nicht hinterher ;-) Bis kurz vor dem Krieg läuteten noch zwölf Mann die Glocken per Hand.

Das Gesamtgewicht der zehn Glocken soll zwanzig Tonnen betragen, das volle Geläut soll 120 Tonnen auf den Turm ausüben, wenn es sich in Bewegung setzt", so der Glockenfachmann Gerding. Dafür gibt es eine genaue Läutordnung. Diese legt auf acht Seiten fest, welche Glocken in welcher Reihenfolge zu welchen Anlässen geläutet werden. Im Zuge der Digitalisierung wurden die 12 Männer natürlich wegrationalisiert. Heute gibt es ein Computerprogramm, dass die Glocken digital steuert. Damit können sogar Melodien einprogrammiert werden.

 

Ein Klang für Glück und Frieden von einem ganz besonderen Ort aus

Auch wenn wir manchmal vor lauter Glockengeläut kaum unsere Kunden verstehen, so lieben wir dieses gewaltige Glockenspiel. Wir sind glücklich auf dem Horsteberg, der Wiege Münsters, im Schatten des wunderschönen Paulusdomes unsere Kunden verwöhnen zu dürfen und ihnen unseren Klang für Glück und Frieden zu schenken :)

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