Neue Herausforderungen im Nuss-Geschäft

IMG_1237 (Small) Packplatz im Lager der Firma Prorena

Mit dem Wachstum eines Unternehmens ergeben sich neue Herausforderungen. Es wird mit zunehmender Ware und einem größer werdendem Mitarbeiterstamm immer schwieriger den Überblick zu behalten. Um nicht in Arbeit zu versinken und Fehler zu vermeiden, ist es auch im Vorfeld schon wichtig sich dieser Thematik zu stellen.

 

Austausch  mit Gleichgesinnten aus dem Ecommerce

Ein wichtiges Thema ist die Lagerhaltung. Sie muss stets neu organisiert werden und ab einer bestimmten Größe kommt man auch nicht um die passende Warenwirtschaft herum. Unser Lager haben wir vor 2 Jahren umstrukturiert und viele Arbeitsgänge dadurch erleichtert. Aber mit wachsendem Onlinehandel ist es auch  wichtig über eine etwas komplexere Warenwirtschaft nachzudenken. Unser Shopsystem hat zwar eine rudimentäre Warenwirtschaft, viele Prozesse lassen sich damit jedoch nicht abbilden.

Kürzlich hörte ich auf einer Veranstaltung des Einzelhandelsverbandes Münster den Vortrag eines Einzel- und Onlinehändlers. Er berichtete vor Einzelhändlern über die Chancen des Onlinehandels am Beispiel seines eigenen Geschäftes. Für mich waren Vortrag und anschließende Diskussion sehr spannend, da ich aus Zeitgründen selten die Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten aus dem Ecommerce habe. Ich nutzte die Gelegenheit und verabredete mich im Anschluss an die Veranstaltung mit dem Referenten zu einem gemeinsamen Austausch in den Lagerräumen seiner Firma Prorena.

 

Was haben Socken & Co mit Nüssen zu tun

Mit Trockenfrüchten und Nüssen hat das Produkt, welches der Münsteraner Familienbetrieb in Münster Roxel seit 3 Jahren online und offline vertreibt, nicht im weitesten Sinne zu tun. Es geht hier um Wäsche. Aber das Produkt ist nicht immer entscheidend, sondern die Prozesse, die hinter dem Verkauf stecken interessierten mich in diesem Fall.

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Prorena ist seit 3 Jahren mit Markenware auf dem Markt. Nach einem eher schleppenden Anlauf mit sehr einfacher Shopsoftware stieg die Firma nach einem Jahr auf eine professionelle Variante mit angeschlossener Warenwirtschaft um. Diese Entscheidung wirkte sich sehr positiv auf die Entwicklung des Geschäftes aus. Die Bestellungen nahmen stetig zu. Jetzt nach 3 Jahren platzt Prorena räumlich aus allen Nähten und sucht nach neuen Lagerräumen.

 

Blick über den Tellerrand

IMG_1242 (Small)Vor einer Woche fand unser Termin vor Ort statt. Das Prorena-Team führte mich durch die Lagerräume und erklärte mir die Abläufe. Beeindruckend war die Effizienz der Bestell- und Versandabwicklung. Dazu tragen natürlich an erster Stelle die motivierten und gut organisierten Mitarbeiterinnen bei, entscheidend ist aber auch die Warenwirtschaft. Diese ermöglicht die Automatisierung vieler Prozesse, die bei uns noch manuell stattfinden und dadurch länger dauern. Unsere Abläufe sind zwar noch etwas komplexer, weil wir die Ware selber abfüllen und verpacken. Auch die Biozertifizierung fordert die Einhaltung unterschiedlichster Auflagen. Aber ich habe durch den Einblick in die Firma Prorena einen wertvollen Anstoß erhalten und werde mich in Zukunft stärker mit dem Thema Warenwirtschaft auseinandersetzen.

PS: Meine erste Bestellung bei www.prorena.de verlief sehr unkompliziert und die Ware kam direkt am nächsten Tag bei mir an. Die Ware war ebenfalls so, wie ich sie mir gewünscht habe :-)

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