Mit positiven Zeichen und Worten für Frieden und Toleranz

Auch der Oberbürgermeister Markus Lewe und die Grünen-Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink waren begeistert von der harmonischen Stimmung zwischen den Kulturen. Auch der Oberbürgermeister Markus Lewe und die Grünen-Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink waren begeistert von der harmonischen Stimmung zwischen den Kulturen.

Schlechte Nachrichten erreichen uns täglich von allen Seiten. Und auch ich selbst ertappe mich nicht selten dabei, wie ich mich einfangen lasse von dieser Energie und sie weitertrage.

Selbst die Menschen, die sich für das Gute einsetzen wollen, - und dazu gehörte ich auch sehr lange - kämpfen „gegen den Hass“ und „gegen den Krieg“ und suchen die Schuld bei den Politikern. Bis vor kurzem habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Aber mir wird von Tag zu Tag bewusster, welch negative Energie in diesen Worten mitschwingt. Tragen wir mit solchen Worten nicht auch dazu bei, dass Angst und Hass zunehmen?

Die Macht der Worte

Je mehr ich darüber nachdenke, desto überzeugter bin ich, dass wir nur bei uns selbst anfangen können Toleranz und Frieden zu leben. Und das ist schon eine große Herausforderung. Wenn immer mehr Menschen die Liebe und den Frieden in die Welt hinaustragen würden, könnte das sehr positive Auswirkungen haben. Noch haben wir es nicht probiert. Liebe hat eine große Macht, sie macht konstruktiv und lässt Ideen sprudeln. Angst lähmt und macht unfrei. Das habe ich am eigenen Leibe erfahren.

Neben all den Negativnachrichten gibt es jedoch auch sehr viele ermutigende Geschichten. Der Fokus wird jedoch leider selten darauf gerichtet.

Syrische Volkstänzer auf dem Domplatz in Münster Syrische Volkstänzer auf dem Domplatz in Münster

Der West-östliche Diwan in Münster

Thomas Nufer*, ein Münsteraner Aktionskünstler mit wunderbaren Ideen , hat am vorletzten Wochenende eine großartige Veranstaltung ins Leben gerufen. Mit dem „west-östlichen Diwan“ schlug er eine Brücke zwischen Orient und Oxident. Mitten auf dem Münsteraner Domplatz leuchteten die Figuren von Hafez und Goethe. Sie waren umgeben von bunten Teppichen auf denen syrische, kurdische und westfälische Volkstänze dargeboten wurden. Eine Iranerin trug Texte von Hafez vor und Oudspieler trafen auf einen Männergesangsverein.

Es herrschte eine so friedliche, positive Energie an diesen zwei Tagen. Unter blauem Himmel erfreuten die Westfalen sich an den Darbietungen der fremden Kulturen. Ebenso öffneten sich die Orientalen für westfälisches Brauchtum und manch einer schlüpfte sogar in die Rolle eines Kiepenkerls.

Hafez und Goethe im Herzen Münsters Hafez und Goethe im Herzen Münsters

Der Brückenschlag zwischen Persien und Westfalen

Auch Jalalledin und ich durften einen Beitrag zu diesem besonderen Fest leisten. Dieses Mal standen wir nicht hinter unserem Stand, sondern wir mischten uns unter die Menschen und verteilten unsere Markt-Tüten mit den Gedichten von Heine und Rudaki und der Kalligraphie von Jalalls Vater. Dabei erzählten wir Ihnen von unserer Idee des Brückenschlags und von unserem Glücksklang, der mit jedem Schlag die Energie von Glück und Frieden in die Welt schwingen lässt.

An dieses schöne, friedliche Fest werden sich die Münsteraner Bürger noch lange erinnern.

   

Und das meint unser Oberbürgermeister Lewe

Weil unserer Oberbürgermeister Markus Lewe so begeistert war, können wir hoffen, dass der West-östliche Diwan von Thomas Nufer in den nächsten Jahren wiederholt wird.

   

*mehr zu Thomas Nufer und seinen kreativen Ideen auf seiner Internetseite: http://thomasnufer.com

Buchtipp:

Die vier Versprechen

Dieses Buch lese ich gerade. Es ist sehr beeindruckend und ich bin mir sicher, wenn viele Menschen es lesen und den Inhalt verinnerlichen würden, dann sähe es deutlich besser um unseren Planeten aus.

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