Impulse Netzwerktreffen

Vor gut einem Jahr drückte mir Agnes, eine Netzwerkpartnerin von Frauen u(U)nternehmen,  bei einer Veranstaltung in der IHK Münster eine Zeitschrift in die Hand, mit den Worten: „Die solltest du lesen, die Impulse, eine tolle Zeitschrift mit nützlichen Inhalten und einem spannenden Konzept. Ich war kürzlich auf einem Netzwerktreffen der Impulse beim Coppenrath-Verlag. Ich glaube, dass könnte dich auch interessieren.“ Sie berichtete mir von dem Treffen dort und ich entwickelte Neugier auf die Zeitschrift.

Das etwas andere Wirtschaftsmagazin

"Impulse" sagte mir etwas. Ein Unternehmermagazin, eher konservativ, das war mein Bild, aber mehr fiel mir dazu nicht ein. Am darauffolgenden Wochenende durchforstete ich die Impulse beim Frühstück. Mein Bild wurde gerade gerückt. Tatsächlich sprach mich das Format sehr an. Ich fühlte mich als kleine Unternehmerin angesprochen. Es gab lauter nützliche Tipps, Beispiele von anderen interessanten Unternehmen und Unternehmerinnen sowie eine spannende Serie zum Thema „Helden von nebenan - Die Lieblingsläden der Impulse-Leser“. Außerdem fand ich die Aufmachung sehr sympathisch und modern, irgendwie anders, als ich es von herkömmlichen Wirtschaftszeitschriften kenne. Ich erfuhr, dass man sich als Lieblingsladen bewerben konnte und machte mich gleich daran, eine Bewerbung zu schreiben und die Redaktion zu kontaktieren. Dieser erste Kontakt verlief gleich sehr positiv. Innerhalb kurzer Zeit standen auch wir auf der Karte der Lieblingsläden in Deutschland  :-)

 

Mitglied des Impulse-Netzwerkes

Das machte die Impulse gleich noch sympathischer. Ich studierte die Internetseite und erfuhr, dass ich die Zeitschrift nicht einfach nur abonniere, sondern Mitglied des Impulsenetzwerkes werden kann. Als Mitglied erhalte ich 10 Mal im Jahr das Magazin. Außerdem kann ich an Betriebsbesichtigungen anderer Impulse-Netzwerker teilnehmen, Weiterbildungen buchen oder diverse Netzwerkveranstaltungen besuchen. Da ich selber eine überzeugte Netzwerkerin bin, entschied ich kurzerhand, dem neuen Netzwerk beizutreten.

Praktischerweise gab es Ende Juni eine Netzwerkveranstaltung bei Meistersinger in Münster. Ohne lange zu überlegen meldete ich mich dort an. Die Mitarbeiterin am Telefon, Frau Binias, war ausgesprochen freundlich und lud mich direkt auch zur Werksbesichtigung Mitte Juni nach Hamburg ein. Darauf freute ich mich besonders.

Geschäftsreise nach Hamburg

So machte ich mich am 13.  Juni mit dem Zug auf nach Hamburg. Nicht weit vom Bahnhof lag der Sitz des Impulse-Verlags, direkt an einem der typischen Kanäle Hamburgs, in einem sehr schönen alten renovierten Industriegebäude.

Die Redaktion nahm zwei Etagen in Anspruch. Oben warteten ca. 10 weitere Netzwerkmitglieder in einem kleinen Sitzungsraum. Wir stellten uns einander vor und hatten das Glück, von Nikolaus Förster, dem Impulse-Chef, in die Geschichte der impulse eingeführt zu werden. Nikolaus Förster wirkte sehr unkonventionell, mit Leib und Seele bei der Sache und einer sehr konsequenten Haltung.

Die Impulse in neuem Gewand

Wir erfuhren, dass die Impulse mit monatlich mehr als 70.000 verkauften Heften Deutschlands führendes Magazin für Selbstständige und Mittelständler ist. 33 Jahre lang gehörte der Titel zum Großverlag Gruner+Jahr. Anfang 2013 gelang es Nikolaus Förster, dem damaligen Chefredakteur der Zeitschrift, die impulse in einem Management-Buy-out zu übernehmen und mit dem Team einen eigenen Verlag zu gründen. Jetzt sind sie mit mehr als 35 Mitarbeitern selbst Mittelständler. Ein sehr mutiger Schritt und weiß Gott nicht einfach in der heutigen Zeit. Aber der impulse-Chef wirkte sehr zuversichtlich und überzeugt von seiner Idee. „Wir bieten ein Netzwerk für Menschen, die anpacken, neue Ideen entwickeln und Werte schaffen. Ob im Magazin, digital oder in persönlichen Begegnungen (etwa auf impulse-Netzwerktreffen) - stets geht es darum, Ideen zu vermitteln und konkrete Tipps zu geben: Inspiration und Mehrwert.“

Einmal Redakteur sein

Nach der Vorstellung gab es eine Führung durch den Verlag. Dabei erfuhren wir, wie das Monatsmagazin entsteht und wieviel Anlaufzeit benötigt wird, um die impulse-Zeitschrift auf die Beine zu stellen. Gegen Mittag durften wir mit dem stellvertretenden Chefredakteur Jonas Hetzer und seinem Kollegen Lazar Backovic neue Themen sammeln, so wie es auch in einer echten Redaktionssitzung geschieht. Sehr motiviert brainstormten wir, bis die Köpfe rauchten. Ich bin gespannt, ob in einem der nächsten Hefte eine unserer Ideen aufgegriffen wird. Die Einladung zum Mittagessen unten beim Italiener war der krönende Abschluss des Impulsebesuchs. Dort wurde bei leckerem Essen noch einmal kräftig genetzwerkt und diskutiert.

Der Besuch hat sich gelohnt

Um 16 h fuhr ich dann, rundum zufrieden, wieder zurück nach Münster. Ich hatte eine persönliche Bindung zur impulse und dem Redaktionsteam geknüpft und das Gefühl dazu zu gehören, mit der Möglichkeit das Heft mitzugestalten. Diese persönliche Note bindet mich als Leserin. Ich finde, da hat sich Nikolaus Förster etwas Geniales ausgedacht. Ich wünsche dem freundlichen und engagierten impulse-Team auf jeden Fall weiterhin viel Kreativität und Erfolg. Ich werde ihre Geschichte monatlich weiterverfolgen.

Und übrigens:

Meistersinger - Ein ganz besonderes Unternehmen aus Münster

Zwei Wochen später traf ich bei der Werksbesichtigung in Münster wieder auf Mitglieder des Impulse-Teams. Standort war die Firma Meistersinger in Münster. Der Unternehmer Manfred Brassler gewährte uns Blick hinter die Kulissen seines Einzeiger-Uhren-Unternehmens. Ein sehr interessanter Morgen mit spannenden Eindrücken und der besonderen Geschichte eines besonderen Menschen.

Die ausführliche Geschichte dieses Morgens verrät das impulseheft 09/2016

 

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