Abenteuer Wochenmarkt

24.12.2010 - 6 h morgens auf dem Wochenmarkt in Münster

Dieses Jahr sind die Weihnachtstage viel zu schnell vergangen. Ein Magen-Darm-Virus hat uns ans Bett gefesselt und zur Ruhe gezwungen. Aber dieses Jahr war Weihnachten sicher für viele mit Aufregung und Abenteuer verbunden. Züge kamen verspätet oder garnicht, die Autobahnen waren dicht, und wir hatten alle Mühe am Heiligen Abend den Domplatz zu erreichen.

Das Abenteuer Wochenmarkt begann bereits auf unserer eigenen Straße. Um
4 h morgens gings los. Auto vom Schnee befreien und dann schnell zum Lager. Da Jalalledin noch angeschlagen war vom Virus und wir uns in einer Ausnahme-situation befanden, habe ich ihn begleitet. Aber schon die ersten 200 m machten uns zu schaffen. Eine halbe Stunde brauchten wir, uns mit Hilfe der Schneeschüppe durch die Schneeberge bis zum Ring zu kämpfen. Zweifel kamen auf. Sollten wir es riskieren weiter zu fahren. Mit dem Anhänger würde es noch schlimmer werden.

Anruf bei Marktkollegen. "Kommt ruhig. Wir helfen euch im Notfall beim Schieben." Also doch weiter zum Lager. Die zweite Hürde mit dem Anhänger durch den dicken Schnee wurde ebenfalls mit einiger Müh überwunden. Dann auf zum Markt. Unversehrt erreichten wir den Horsteberg. Dank unserer hilfsbereiten Marktnachbarn konnte der Anhänger ordnungsgemäß platziert werden.

Nun hieß es Schnee schieben. Nassgeschwitzt schafften wir es schließlich, um
7 h unsere ersten Kunden zu bedienen.

 

Endlich!? weiße Weihnachten

 

Die letzten Trockenfrüchte und Nüsse vor Weihnachten werden gekauft

Und die haben uns Gott sei Dank nicht im Stich gelassen. Datteln und die letzten Nüsse für den Teller, Trockenpflaumen, Aprikosen und Apfelringe für die Gans - man wundert sich was auf den letzten Drücker noch so gekauft wird. Gut, dass wir so viele Geschenktütchen mitgenommen hatten, denn die fanden auch am Heiligen Abend reißenden Absatz.

Um 10 h wurde ich von unserem Sohn abgelöst, schließlich wollte ich zu Hause noch für etwas Weihnachtsstimmung sorgen. Das zugeschneite Fahrrad musste jedoch geschoben werden.

Dorothea's Fahrrad am 24.12.2010 mit den letzten Weihnachtseinkäufen

Um 14.30 h kamen Jalalledin und Nassim Gott sei Dank auch heile zu Hause an. Das Abenteuer Wochenmarkt hatten wir glücklich gemeistert.

Bevor mich dann der Virus in der Nacht zum ersten Weihnachtstag erwischte, konnten wir uns noch gemütlich bei Ente und Rosenkohl verwöhnen lassen. Und was das Schenken angeht, so machen wir uns keinen Stress mehr. Bei uns gibt es seit Jahren immer Trockenfrüchte und Nüsse in schönen Geschenktütchen. Darüber freut sich jeder.

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